Wie hat mir der Tag in der Oper gefallen?

Heute Abend findet die letzte Vorstellung von Benjamin in dieser Spielzeit statt – ab November ist die Oper wieder im Kammertheater zu erleben. Unzählige Schulklassen haben seit der Premiere Ende Juni eine Vorstellung besucht und uns immer wieder davon berichtet: reflektiert, begeistert, kritisch.

„Die Oper war sehr schön gestaltet, aber auch etwas gruselig.“

„Am Anfang der Oper hatte man erst nicht den Zusammenhang und die Logik verstanden. Erst im Laufe der Zeit hat man erst verstanden wer wen spielt.“

„Der Anfang war einfach nur seltsam, ich habe überhaupt nichts verstanden, aber man muss echt sagen, dass sie die Atmosphäre gut rübergebracht haben. … Sogar als ich nicht wusste, was passiert, hatte ich in manchen Situationen richtig Gänsehaut.“

„Das Faszinierendste daran war, dass obwohl die Texte der Lieder oft auch in anderen Sprachen verfasst waren, haben sie es perfekt gesungen.“

„Allgemein fand ich viele Abschnitte etwas losgelöst und ohne Zusammenhang. Ich finde es im Großen und Ganzen etwas wirr und würde mir nicht nochmal eine Oper anschauen, außer es ist ein Thema, das ich kenne/mich interessiert.“

„Respekt, dass man so viel auswendig lernt und vor allem in unbekannten Fremdsprachen.“

„Wieso die verschiedenen Sprachen? Ich denke nicht, dass Leute früher in Ägypten dieselbe Sprache hatten und ich denke mir da nur so: Wenn die Leute es damals sowieso nicht gesprochen haben, wieso sollte man das nicht gleich auf Deutsch singen?“

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„Gut war, dass Übersetzungen der fremdsprachigen Lieder an die Wand projiziert wurden und dass es ein kleines Buch zur Oper als Erinnerung gab.“

„Das Leiden als Josef nicht nach Hause kam wurde z.B. mit rotem Licht gezeigt und der Ausdruck der Trauer gestaltete sich als Kunstform der Sänger sowie Tänzer, was mir sehr gut gefiel.“

„Die Oper Benjamin hat mir persönlich sehr gut gefallen und hat die Erwartungen voll und ganz übertroffen. Obwohl ich den Namen Benjamin nicht ganz verstehe, da dieser ja eher im Hintergrund gehandelt hat. Daher hätte man sie genauso gut Josef nennen können.“

„Auch das schauspielerische Talent der Darsteller spiegelte die Charaktereigenschaften der Figuren gut wieder.“

„Ebenfalls interessant war, dass die Sängerinnen und Sänger nicht wie gewohnt von einem Orchester begleitet wurden, sondern die ‚Geräusche‘ selbst erzeugt haben.“

„Was ich nicht so gut fand ist, dass der Benjamin nicht gesungen hat, sondern nur getanzt. Aber durch sein Tanzen hat er gezeigt, was er fühlt.“

„Benjamin hätte auch nicht nur Tanzen, sondern auch Singen können, denn ich vermutete zuerst, er sei ein Tier oder ein Schutzengel.“

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„Beim Chor fand ich gut, dass sie nicht nur dagestanden sind, sondern während dem Singen immer wieder woanders hingelaufen und konnten mit dem Wechsel von forte und piano eine tolle Atmosphäre schaffen.“

„Ebenfalls gut gefallen hat mir die Benutzung des kargen Bühnenbildes. Dies zeigt, dass es bei einer Oper nicht immer so viel Bühnenbild sein muss, sondern dass es auch mal mit sehr wenig funktionieren kann.“

„Ich finde, Opern sind eine einzigartige Art von Musik.“

„Das Kammertheater fand ich jetzt ein bisschen zu klein. Aber die Musik gefällt mir ganz gut.“

„Die Oper Benjamin war sehr interessant und ließ viel Freiraum für persönliche Interpretation.“

„Insgesamt war das Stück ein tolles Erlebnis und eine tolle Erfahrung.“


BENJAMIN

Oper für alle ab 14 Jahren

von Gion Antoni Derungs
Text von Giovanni Netzer

Deutsche Erstaufführung: 23. Juni 2017
Musikalische Leitung: Jan Croonenbroeck, Regie: Neco Çelik, Bühne: Stephan von Wedel, Kostüm: Valentin Köhler, Choreinstudierung: Benjamin Hartmann, Dramaturgie: Johanna Danhauser

Mit: Ibrahima Biaye, Minyoung Catharina HägerThomas Herberich, Daniel Keating-Roberts, Konstantin Krimmel, Myriam Mayer, Philipp Nicklaus, Marc-Eric Schmidt, Lena Sutor-Wernich, Projektchor der Jungen Oper

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