3 x Nabucco

Warum Sie Nabucco an der Oper Stuttgart nicht verpassen sollten?

  1. Weil die Schönheit und Klanggewalt der Chornummern – bewegend gesungen vom Stuttgarter Opernchor – einen unmittelbaren Bezug zum Freiheitsdrang des jüdischen Volkes herstellt. An der Spitze der orientierungslosen Gesellschaft richtet sich eine in sich zerrissene Familiendynastie ein – mit der Hybris und Machtbesessenheit selbsternannter Götzenbilder. Im „Baustil“ der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts errichtete Verdi die altertümlichen Großmächte Babylon und das unterworfene Jerusalem.
  1. Weil Marco Comin funkensprühende Tempi und brillante Vokalität verspricht.
  1. Weil Markus Marquardt, der bereits mit musikalischem und darstellerischen Tiefsinn einen doppelgesichtigen Rigoletto erarbeitet hat, hier als größenwahnsinniger Nebukadnezar in einer weiteren Verdipartie zu erleben ist. Neben ihm haben Ekaterina Metlova und Anna Smirnova (in der hochdramatischen Koloraturpartie von dessen vermeintlicher Tochter Abigail) sowie den Ensemblemitgliedern Liang Li, Gergely Németi und Ashley David Prewett, in der Regie von Rudolf Frey intensive Rollenporträts erarbeitet.

Nabucco

von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

 


Auf dem Bild: Liang Li (Zaccaria), Mitglieder des Staatsopernchors Stuttgart
Foto: A.T. Schaefer

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