Alice im Wunderland//blogimblog

„ich feiere ende juni meinen nicht-geburtstag, das thema wird die teeparty des verrückten hutmachers sein“ – so eröffnete der User kiwikiss einen „Alice im Wunderland“-Thread und fordert die Internetgemeinschaft dazu auf, mit Partyrezepten zu antworten, die „in irgendeiner art und weise mit alice im wunderland zu tun haben oder richtig kitschig-bunt sind“ und ihre Motto-Party zu einem einmaligen Event werden lassen. Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten: weirdo schreibt von Pasteten in Form von Hutmacherzylindern, Jesse80 empfielt Plätzchen in Spielkartenform, und der_mops schlägt vor, die Frischkäsecreme mit Lebensmittelfarbe einzufärben. schokoladenkeks findet Schachbrett-Torten super und verweist auch noch auf einen verwandten Thread, wo nach einem passenden Getränk für „drink me“-Flaschen als Beilage zum Lachs-Häppchen gesucht wird. Für „eat me“- und „drink me“-Anhänger hat kiwikiss aber sowieso schon gesorgt…

Unter Bloggern ist „Alice im Wunderland“ beliebt, ob als origineller Namensgeber für den eigenen Blog oder als Motto für die Inhalte, egal ob es um Essen, Fashion, Freizeit oder Kunst geht: Alex in Wanderland, Alice ohne Wunderland, alicelittlewonderland, alice in wonderland 2… So stellt eine Hobby-Köchin namens Alice in ihrem Food-Blog Alice im kulinarischen Wunderland (siehe Foto!) abenteuerliche Rezepte und Kochideen vor: „Mein Blog ist bis jetzt wirklich ein kleines Abenteuer durch das Wunderland, da ich auch Sachen probiere, die ich noch nie in meinem Leben gegessen habe.“ Alice im Schlaraffenland heißt ein Kochbuch mit Rezepten wie Fischcocktail (siehe unten), Mäusekartoffeln und Pfeffersuppe.

Durchstreift man das Libretto von Johannes Harneits „Alice im Wunderland“, entdeckt man zahlreiche Anspielungen auf Süßigkeiten, Speisen und Flüssigkeiten. Alices Neugierde ist zu groß, als dass sie sich darüber sorgen würde, welche Auswirkungen die Dinge auf sie haben: „Irgendetwas Interessantes wird bestimmt geschehen!“ meint sie und trinkt – solange nicht „Gift“ draufsteht. Die verpfefferte Suppe der Köchin, die Geschichte vom Sirupbrunnen, den Tee trinkenden Hutmacher und eine „trink mich!“ singende Flasche: das gibt es ab 2. Juni 2016 auf der Bühne zu sehen. Bis dahin gilt es die vielen Partyrezepte auszuprobieren oder kiwikiss noch weitere Ideen für die nächste Alice-Mottoparty zu schreiben.

 

Fischcocktail À La Alice

Für 6 Personen

Zubereitung: 30 Minuten

6 Gläser, 1 Pampelmuse, 60g Lachsrogen, 1 kleiner Bund Schnittlauch, 4 Jakobsmuscheln, 1 Avocado, 100g saure Sahne oder Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Dillspitzen

Pampelmuse schälen und filetieren. Stücke zerkleinern und auf die Gläser verteilen. Lachsrogen darüber anrichten, mit fein geschnittenem Schnittlauch bedecken. Rohe Jakobsmuscheln in feine Scheiben schneiden und auf die Gläser verteilen. Avocado und Sahne mixen, salzen und pfeffern. Avocadocreme auf die Muscheln geben. Mit Dillspitzen garnieren. Cocktail gekühlt genießen.

 

 


Alice im Wunderland

von Johannes Harneit
Text von Lis Arends

Musikalische Leitung: Stefan Schreiber, Regie: Barbara Tacchini, Ausstattung: Vesna Hiltmann, Choreografie: Ricardo Camillo, Chor: Viktoriia Vitrenko, Dramaturgie: Jenke Nordalm

Alice: Victoria Kunze / Julia Spaeth, Königin/Taube: Alice Chinaglia, Hutmacher: Adam Kim, Weißes Kaninchen: Philipp Nicklaus / Hans Kittelmann, König/Köchin: Karl-Friedrich Dürr, Herzogin/Raupe: Taxiarchoula Kanati, Greif/Kröt: Pascal Zurek, Maus: Maja Majcen Nadu, Grinsekatze: Careyls Carreras

Projektchor und Projektorchester der Jungen Oper

 

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