On stage – Die Sinfonie ist endlich angekommen

Auf der Bühne

Wer an diesem Sonntagvormittag vor der Liederhalle in Stuttgart steht, hört die Musiker schon fleißig proben: Aus dem kleinen Fenster des Vorbereitungsraums hört man schon von Weitem die Hörner tröten, auch einige Violinen werden schon warmgespielt.

Wir sind auf dem Weg zum Konzert – und gespannt, wie die „fertige“ Sinfonie dann auf der großen Bühne klingt, nachdem wir in den vergangenen Tagen in den Proben viele Einzelteile der Sinfonie zu Ohren bekommen haben. Am Sonntagmorgen sei die Aufführung nicht ganz so vornehm wie sie am Abend sein wird, hören wir vorher. Trotzdem haben wir uns herausgeputzt!

Bloggerteam

Pünktlich um 11.00 Uhr geht es los, die Liederhalle ist gut gefüllt.

Liederhalle

Und als wir die ersten Takte von Strawinskys Symphonies of Wind Instruments aus den Proben wiedererkennen, begreifen wir, dass das Sinfoniekonzert endlich in der Liederhalle angekommen ist. In den Pausen sehen wir auch die beiden Orchesterwarte Roman und Ralf auf der Bühne wieder. Doch wir wollen wissen, was hinter den Kulissen passiert und lassen uns hinter die Bühne schmuggeln.

Hier finden wir die Musiker in ihren Probenräumen, einigen merkt man die Anspannung an, andere hingegen sind echt relaxed. So sah es aus und so klang es im Backstagebereich der Liederhalle:

Die Vorstellung läuft glatt. Zwar rutschen die Notenblätter des Cembalos mitten im Stück plötzlich zu Boden – doch außer uns und der etwas irritierten Musikerin bemerkt das wohl heute niemand.

Die außergewöhnliche Kombination der einzelnen Stücke kam bei dem Publikum besonders gut an. Vor allem Stravinskys Sinfonie für Bläser, die durch ihre disharmonischen Klänge in Fachkreisen als eher schwere Kost für die Ohren bekannt ist, überraschte in der Interpretation von Ilan Volkov viele Gäste. Die Stimmen nach dem Konzert haben wir hier für euch zusammengefasst:

Auch Dramaturg Patrick Hahn zeigt sich sehr zufrieden, als wir ihn kurz nach dem Konzert vor der Liederhalle interviewen.