Lampenfieber? Nicht mit mir! – Noch 1 Tag bis zum Konzert …

Noch 1 Tag

„Mezzoforte“, „mezzopiano“ oder „crescendo“ – In den vergangenen Tagen sind uns diese Begriffe in den Proben unter der Leitung von Ilan Volkov des Öfteren begegnet. Zu Beginn konnten wir damit nur wenig anfangen.

Doch nun wissen wir, dass darunter Lautstärkebezeichnungen der klassischen Musik zu verstehen sind. Für die Musiker heißt das dann also nach bestimmten Taktstellen ihr Instrument entweder halbstark oder halbleise zu spielen oder allmählich lauter zu werden.

Probe in der Liederhalle

Und ähnlich wie die Lautstärke steigen kann, nimmt auch die Aufregung mit den schwindenden Tagen wohl eher zu. Denn schon morgen (!) findet die erste Vorstellung des 2. Sinfoniekonzerts statt. Heute in der großen Generalprobe durften wir bereits im Publikum Probesitzen und das Programm in seiner prachtvollen Gesamtheit miterleben.

Inzwischen haben wir den Entstehungsprozess einige Tage begleitet. Zugegeben, selbst uns schlottern nun etwas die Knie. Wir haben uns gefragt, ob auch die Musiker schon aufgeregt sind und das allgemein bekannte Lampenfieber ausgebrochen ist. In der Generalprobe jedenfalls ist davon zunächst nichts zu spüren. Es herrscht vollste Konzentration im Beethovensaal der Liederhalle.

Zum Beethoven-Saal

Als wir uns später auf den Weg in Richung der Künstlerräume begeben, wird uns klar, dass selbst einige Profis, die schon seit vielen Jahren große Konzerte spielen, nervös sind. Doch jeder von ihnen hat seine ganz eigene Technik entwickelt, um sich auf den Auftritt vorzubereiten.

Aufgeregt? Come on! Egal ob autogenes Training, koreanische Heilpraktik oder der wohl eher nach dem Konzert förderliche halbe Liter Wein – uns wurde eine Vielzahl an Entspannungsübungen dargeboten. Wir sagen Danke! Denn einige dieser Tipps könnten eventuell auch für die bevorstehende Prüfungsphase zum Semesterende hilfreich sein. Die Daumen sind gedrückt. TOI, TOI, TOI. Wir wünschen Ilan Volkov und dem Staatsorchester Stuttgart viel Erfolg für morgen und werden natürlich auch vor Ort sein, um darüber zu berichten.

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