WZ in der NZZ

Marco Frei war für die Neue Zürcher Zeitung bei uns und hat eine sehr differenzierte Rezension verfasst: 

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buehne_konzert/nachdenklich-ohne-emphase-1.18257583

Versucht, auf seine Frage nach der „Politik“ und der sozialkritischen Haltung zu antworten, könnte man mit Karl Rahner sagen: „Je mystischer, desto politischer.“

Ohne Mark Andre und seine Musik falsch politisieren zu wollen, könnte man doch sagen: Steht nicht die Identität derzeit massiv in Frage? Ist nicht die Frage nach den Grenzen des „Ich“, nach Grenzen allgemein, extrem politisch? Muss man Terroristen (Gudrun Ensslin als „Mädchen mit den Schwefelhölzern“) ins Libretto schreiben, damit es politischer wird? Muss die Oper am Hauptbahnhof spielen („Superflumina“), damit sie näher an den sozialen Härten dieser Welt dran ist, als wenn sie am Flughafen spielt? Und ist Nonos „Prometeo“ nicht im gleichen Sinne mystisch wie die Musik Mark Andres? Das sind spannende Fragen, die wir sicher auch in den Nachtgesprächen diskutieren werden! 

Patrick Hahn 

Nächste Aufführungen:
Heute, 7.3.
Am 16.3.
Am 22.3.
Am 25.3.