Einige Stimmen zu „Der Eindringling“

„Jugend musiziert“, Mitglied im Hymnus-Chor, Vorstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart: die sechzehn Schüler des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums, die seit einem guten Monat im Kompositionsworkshop „Der Eindringling“ an ihren eigenen musikalisch-szenischen Installationen arbeiten, sind allesamt versierte junge Musiker. Und trotzdem ist die zeitgenössische Musik für viele von ihnen weitgehend Neuland. Was sagen die Teilnehmer über ihre ersten Erfahrungen im Projekt?
Hier einige Stimmen:

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William

„Man sollte solche Projekte viel öfter an Schulen machen. So wird es uns möglich, einen Einstieg in die zeitgenössische Musik zu finden, denn alles was man selber ausprobiert, versteht man viel besser. Neue Musik ist kein Abiturthema und deshalb wird sie im Unterricht kaum behandelt. Ich finde das nicht gut, da fehlt doch was! Wenn man bei Gabrieli anfängt, dann sollte man auch in der Gegenwart ankommen!“
(William)

„Ich kenne Improvisationen sonst fast nur aus der Jazzmusik, aber bei „Der Eindringling“ überlege und improvisiere ich ganz anders. Es gibt keine tonalen Vorgaben, die Vorgabe ist das Thema unserer Situation – umgesetzt mit Spieltechniken, die ich vorher noch nie benutzt habe.“ (Max)

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Hannah und Niko

„Mir gefällt besonders das Theaterspielen. Das ist ganz neu für mich!“ (Hannah)
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Jeremy und Max

„Ich habe ein bisschen Erfahrung mit dem Schauspielen, aber es ist etwas ganz Anderes, das mit Bezug auf die Musik zu machen. Ich hoffe, dass wir bei unserer Präsentation am 16. März dem Publikum wirklich etwas erzählen können – mit wenigen Worten und natürlich mit der Musik.“ (Jeremy)

Ein Projekt des   Unbenannt-2   gefördert durch die BWStiftung

DER EINDRINGLING – DENKRAUM IV WUNDERZAICHEN

Präsentation des Kompositionsworkshops zu Mark Andres „wunderzaichen“ von und mit SchülerInnen des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums Stuttgart.

Eine transplantierte Hand mit einem eigenem Willen, ein verlassener Mann, der allmählich zu seiner Ex-Freundin wird, ein Sportler, dem fremdes Blut durch die Adern strömt und eine verzweifelte Frau, die die Stimmen in ihrem Kopf nicht loswird: Auf der Basis einer intensiven Beschäftigung mit Mark Andres Kompositionsmethoden und unter der Leitung von Komponistin Marina Khorkova entwickeln Jugendliche als Komponisten von elektroakustischer und akustischer Musik, als Musiker und als Darsteller vier eigene Musiktheaterszenen, in denen ein Eindringling ins eigene Ich zum Thema wird.

Von und mit: Leonard Avelini, Nicolas Beck , Leopold Bier, Israel Ereme, Vera Fiedler, Rosa Freudenreich, Flora Hähnel, Hanna Hauber, Anton Keller, Aniko Kovacs, Jeremy Nguyen, Violetta Quapp, Maximilian Schäfer, William Stamenkovic, Levan Stülpnagel, Alica Waidosch

Präsentation am SONNTAG 16. MÄRZ 2014

17 – 17.45 UHR | OPERNHAUS, FOYER, I. RANG

EINTRITT FREI  – KOSTENLOSE EINLASSKARTEN AN DER THEATERKASSE