Making of – Wir bei der Arbeit

Hinweisschild: Es wird fotografiert und gefilmt!In den vergangenen fünf Tagen haben wir die Proben des Staatsorchesters Stuttgart begleitet. Dabei haben wir exklusive, fast intime Einblicke in den Arbeitsalltag der professionellen Musiker bekommen. Wie laufen die Proben ab? Wie werden die Instrumente transportiert? Was tut man gegen Lampenfieber? Auf all diese Fragen haben wir in der vergangenen Woche Antworten gefunden. Auch die Logistik und die Organisation hinter der Bühne haben wir live miterlebt. Wir haben viel Zeit, Mühe und Herzblut investiert um euch diese Einblicke tagesaktuell mitzuteilen. Nach einer erfolgreichen Konzertwoche zeigen wir nun, wie wir selber gearbeitet haben.

Wir haben die Tage bis zum Konzert als Countdown dargestellt, der mit den verstreichenden Tagen auf null zählt. Hier gibt es noch einmal als Überblick alle fertigen Beiträge:

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Den Weg zum Probenraum mussten wir uns in den ersten zwei Tagen merken – gar nicht so einfach!

Aber nicht nur unser Blogteam war fleißig bei den Proben dabei. Gleichzeitig wurden ein Trailer und eine Videoreportage produziert. Unsere Kommilitonen voll bepackt mit Equipment und in Aktion seht ihr hier.

…und hier den fertigen Teaser des Videoteams:

Auch die Zusammenarbeit mit Dramaturg Patrick Hahn lief reibungslos ab und hat uns viel Spaß bereitet. Sein Fazit zur Kooperation nachdem die erste Vorstellung am Sonntagmorgen in der Liederhalle erfolgreich über die Bühne ging:

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Patrick Hahn und dem Stuttgarter Staatsorchester, das diese Kooperation ermöglicht und zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat!

Laura Müller-Sixer, Daniel Kähler, Melina Kreischer

Wie kommen die Instrumente in die Liederhalle? – Noch 2 Tage bis zum Konzert

Noch 2 Tage

Wir haben schon herausgefunden, wer dafür zuständig ist, dass alle Instrumente, Noten und Stühle auf der Probebühne des Opernhauses an der richtigen Stelle sind. Aber wir kommt die Sinfonie in die Stuttgarter Liederhalle? Die Orchesterwarte von gestern haben uns geraten, zum Tagesanbruch vorbeizuschauen, dann könnten wir mehr herausfinden. Und wir wurden fündig. Weiterlesen

Wo übernachten eigentlich die Instrumente? – Noch 3 Tage bis zum Konzert

Noch drei TageMan kann sie schon hören. Das Flöten und Tröten, die Geräusche der Musiker und ihrer Instrumente. Auf den langen, verworrenen Gängen im Opernhaus tönen auch an diesem (etwas trüben) Donnerstagmorgen die mal melodiösen, mal etwas abstrakten Übungen. Aus einem Raum hören wir die Klänge eines Hornes – und werfen einen Blick um die Ecke. Weiterlesen

Wie kommt die Sinfonie in die Liederhalle? – Noch 4 Tage bis zum Konzert

Noch 4 TageUnd plötzlich stehen wir zwischen Streich-, Holz- und Blechblasinstrumenten im Raum 3/92, der Probenbühne des Staatsorchesters Stuttgart. Wir sind ein zehnköpfiges Team aus Crossmedia-Studenten der Hochschule der Medien. Von jungen Digital Natives mag man nicht unbedingt die Affinität zur klassischen Musik erwarten. Doch wir wagen trotzdem den Schritt auf dieses uns noch unbekannte Terrain.

In den kommenden Tagen werden wir die Vorbereitungen zum 2. Sinfoniekonzert in der Liederhalle mit Film-, Bild- und Audiobeiträgen begleiten. Auf dem Spielplan stehen Symphonien von Igor Strawinsky, Wolfgang Amadeus Mozart sowie Carl Philipp Emanuel Bach. Große Namen. Große Erwartungen. Und noch vier Tage bis zum Konzert …

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Produktionstrailer “Jakob Lenz”

mit Georg Nigl, Andrea Breth und Franck Ollu

Leider nicht online die Rezensionen von Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und von Reinhard J. Brembeck in der Süddeutschen Zeitung.

Eleonore Büning sieht in der gemeinsamen Anstrengung von Georg Nigl und Andrea Breth den Begriff der “Werktreue” neu definiert:

“Für jede Lenzsche Befindlichkeit, jede musikalische Wendung findet Breth die richtige Chiffre. Das ist Werktreue auf neuem Niveau.” (FAZ)

Und Reinhard J. Brembeck hat einen exorbitanten Abend erlebt, was durch eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten gelingt, was er nicht zuletzt auch am Einsatz des Staatsorchesters festmacht: “[Die Musiker] schlagen Katarakte und Abysmen in die Seele der Protagonisten, aber entdecken auch Flirrendes, Untergründiges und Zartes. Die tollkühne Reduktion auf drei Celli, fünf Bläser, Schlagzeug und Cembalo ermöglicht überhaupt erst die minutiöse Autopsie eines radikalen Künstlerdaseins, das in der bürgerlichen Gesellschaft nicht lebbar war und es auch heute nicht ist. In Stuttgart haben alle Beteiligten viel und Schmerzliches zu diesem Thema zu sagen. Dass dabei nichts Wehleidiges oder Weinerliches herauskommt, gehört zu den Stärken dieses exorbitanten Abends.”

Mehr Pressestimmen auf den Seiten der Oper Stuttgart.